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Technische Universität Chemnitz

Im Zentrum der Wissenschaftsregion Chemnitz ist die Technische Universität die Heimat von rund 11.000 Studierenden aus 75 Ländern

Fast Facts

Campus: Chemnitz, Sachsen
Gegründet: 1836
Studenten: etwa 11.652

Websitehttps://www.tu-chemnitz.de/

Studium

Campus der TU Chemnitz

Vernetzung wird an der TU Chemnitz groß geschrieben. Ein Beispiel ist der Smart Systems Campus, der in unmittelbarer Nähe zum Universitätscampus entstand. Zu ihm gehören der Neubau des Instituts für Physik der TU mit einem Reinraum des Zentrums für Mikrotechnologien, das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS, ein "Start up"-Gebäude sowie Gewerbeflächen. Auf internationaler Ebene kooperiert die Chemnitzer Universität mit 126 Partnereinrichtungen in 39 Ländern. Dazu zählen auch 19 Mitglieder des internationalen Universitätsnetzwerkes "Academic Consortium for the 21st Century" (AC21).

Die Studierenden stehen an der TU Chemnitz in einem besonderen Fokus: Die Festigung von erfolgs- und bedarfsorientierter Lehre mit einem erkennbaren Absolventenprofil ist ein wichtiges Handlungsfeld innerhalb des Hochschulentwicklungsplanes. So wurde eine breit angelegte Qualitätsoffensive gestartet. Dabei unterstützt wird die TU durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Projekt "Qualitätspakt Lehre" und durch das vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst geförderte Hochschuldidaktische Zentrum Sachsen.

Zur weiteren Steigerung der Attraktivität der Stadt Chemnitz als Studien-, Arbeits- und Lebensort tragen sowohl der Umbau der Alten Aktienspinnerei zur Zentralbibliothek als auch die Ansiedlung weiterer Universitätseinrichtungen entlang der Straßenbahntrasse des "Chemnitzer Modells" bei. Die TU Chemnitz punktete 2012 erneut als familiengerechte Hochschule und erhielt zum dritten Mal das dafür nötige Zertifikat.

Spezialisierungen

Die TU Chemtnitz steht heute für profilierte Spitzenforschung. In den Forschungsschwerpunktfeldern "Energieeffiziente Produktionsprozesse", "Intelligente Systeme und Materialien" sowie "Faktor Mensch in der Technik" werden Fragestellungen der Zukunft bearbeitet. Chemnitz entwickelt sich zu einem international sichtbaren Forschungsstandort für künftige Wertschöpfungsprozesse.

Das Forschungsschwerpunktfeld "Energieeffiziente Produktionsprozesse" wird durch die Arbeit im Bundesexzellenzcluster "Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) untermauert. Dieser mit 34 Millionen Euro geförderte Exzellenzcluster ist deutschlandweit der einzige auf dem zukunftsweisenden Technologiefeld "Leichtbau". Grundlagen dafür wurden unter anderem im sächsischen Spitzentechnologiecluster "Energieeffiziente Produkt- und Prozessinnovationen in der Produktionstechnik" (eniPROD) gelegt, der gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU bearbeitet wird. Hinzu kommt der Sonderforschungsbereich "Hochfeste aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile” sowie in Kooperation mit anderen Hochschulen und Forschungseinrichtungen zwei weitere Sonderforschungsbereiche/Transregio.

Innerhalb des Schwerpunktes "Intelligente Systeme und Materialien" sind Chemnitzer Wissenschaftler am Bundesexzellenzcluster "Center for Advancing Electronics Dresden" (cfAED) beteiligt. Impulse liefern auch das vom Bund geförderte Kompetenznetzwerk für Nanosystemintegration (Nanett) sowie der Spitzencluster COOL SILICON "Energieeffiziente Innovationen aus Silicon Saxony". Mehrere DFG-Forschergruppen arbeiten auf diesem Gebiet. Zudem entsteht an der TU das europaweit einzigartige "Zentrum für Materialien, Architekturen und Integration von Nanomembranen" (MAIN).

Transdisziplinäre Kooperationen zeichnen die TU Chemnitz aus - auch im Forschungsschwerpunktfeld "Faktor Mensch in der Technik". Beispiele dafür sind das Kompetenzzentrum "Virtual Humans" und das DFG-Graduiertenkolleg "Kopplung virtueller und realer sozialer Welten". Hervorragende Förder- und Karrierebedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs bieten mehrere, teilweise international besetzte Nachwuchsforschergruppen. So arbeitet die TU zum Beispiel im internationalen Graduiertenkolleg "Materials and Concepts for Advanced Interconnects and Nanosystems" gemeinsam mit chinesischen Partnern.

Studiengänge nach dem BIC Vorbereitungsprogramm

Bachelor: